Monday, March 10, 2008

Skifahren in Aspen (mit Douglas und Ben)

Kurzerhand habe ich mich letzte Woche dazu entschlossen, mal wieder einen Kurzurlaub zu machen und ueber ein verlaengertes Wochenende nach Colorado zu fliegen. Dort habe ich mich mit meinen beiden ehemaligen Mitbewohnern aus meiner Studienzeit an der Colorado State University getroffen. Douglas wohnt mitlerweile in Aspen und Ben konnte ich ueberreden aus Boulder (in der Naehe von Denver) ebenfalls zu uns zu stossen.
Zunaechst ging es Donnerstag Abend nach der Arbeit mit Southwest Airlines ueber Las Vegas nach Denver, wo ich eine Nacht in einem Hotel verbracht habe. Am naechsten Morgen habe ich mich dann mit Douglas getroffen und nach einem kurzen Zwischenstop bei den Red Rocks sind wir in ca. 4 Stunden ueber den I-25 nach Aspen gefahren. Zwar kann man natuerlich auch direkt nach Aspen fliegen, jedoch ist bereits die Fahrt durch die Rocky Mountains ein besonderes Erlebnis. Der Interstate I-25 bringt einen von Denver aus nach Westen und fuehrt einen ueber Bergpaesse von ueber 10,000 Fuss (3.000 Meter) Hoehe und vorbei an beruehmten Skigebieten wie Vail, A-Basin oder Breckenridge.
In Aspen waren wir in den folgenden beiden tagen Skifahren, danach in den Hot Springs zum entspannen und natuerlich auch in zahlreichen Bars und Restaurants. Sonntag ging es dann wieder zurueck nach Denver und heute (hoffentlich) wieder zurueck nach LA. Im Moment muesste ich mich eigentlich bereits in der Luft befinden, statt dessen sitzte ich jedoch hier am Flughafen in einem Internet-Cafe und warte darauf, dass mein Flug endlich aufgerufen wird. Mein Flug hat bereits 3 Stunden Verspaetung; wer wird sich jedoch beklagen, nach solch einem schoenen Wochenende in Colorado ...

Nachtrag: Insgesamt hatte mein Flug dann 5 Stunden Verspaetung. Als das Flugzeug endlich in Denver bereitstand, hat man mir noch schnell mitgeteilt, dass der geplante Weiterflug von Las Vegas (wo eine Zwischenlandung geplant war) gestrichen worden ist. Somit musste ich also in Las Vegas das Flugzeug verlassen und einen anderen Flieger besteigen. Gegen 23:00 Uhr war ich dann endlich zuhause.

Weitere Fotos gibt es im Web-Album oder als Diashow.

Thursday, January 10, 2008

Meine Mutter in Amerika

Ueber Weihnachten und Silvester hatte ich meine Mutter hier in Kalifornien zu Besuch. Sie ist bereits am 15. Dezember angereist und hat insgesamt 3 Wochen mit mir verbracht. In der ersten Woche konnten wir noch nicht so viel gemeinsam unternehmen, da ich in dieser Zeit noch arbeiten musste. Die darauf folgenden zwei Wochen hatte ich jedoch auch freigenommen und so konnte ich ihr so einiges hier in der Umgebung zeigen. Newport Beach, Huntington Beach, Dana Point und vieles andere standen auf dem Program. Leider hatten wir mit dem Wetter etwas Pech und so konnten wir viele Aktivitaeten, die ich eigentlich fest eingeplant hatte, leider nicht verwirklichen. Fuer meine Mutter war es jedoch -glaube ich- dennoch interessant, konnte sie nun schliesslich einmal sehen, wie ich hier in den USA so wohne, lebe und arbeite. Und natuerlich haben wir uns auch beide gefreut, uns nach 15 Monaten mal wieder zu sehen und einfach ein wenig Zeit miteinander zu verbringen.

Weitere Fotos gibt es im Web-Album oder als Diashow.

Monday, December 31, 2007

Gutes Neues Jahr / Happy New Year

Gerade war es noch 2007 und nun haben wir bereits wieder ein neues Jahr! Genau genommen, noch nicht überall ... .
It feels like 2007 has just begun and now it's already over again! Well, almost, or better – not everywhere yet ...

Wenn man das Glück hat, Freunde auf der ganzen Welt zu haben, dann wird es einem an dem heutigen Tag mal wieder besonders bewusst, wie eng unsere Welt mittlerweile zusammen gewachsen ist. Und natürlich kommt man auch in den Genuss mehr als nur einmal das Neue Jahr begrüßen zu dürfen, schließlich feiere ich (gedanklich) mit jedem einzelnen mit. Vor 14 Stunden war es bereits bei meiner Schwester in Neuseeland so weit, gerade begrüßten wir in Europa das neue Jahr und in 4 bis 7 Stunden sind dann endlich wir hier in den USA dran.
Being lucky to have friends around the globe, on a day like this, one can experience how small our world is and how close our countries are connected in the meanwhile. For me, that means that I will welcome the New Year multiple times, since I can celebrate with every single of my friends in the world. 14 hours ago, it already started with my sister in New Zealand, a while ago we welcomed the New Year in Europe and in the next 4 to 7 hours it will be our turn here in the US.

Für mich war 2007 ein sehr spannendes Jahre. Als ich vor etwas über einem Jahr mit einem One-Way Ticket ein Flugzeug bestieg, um mit 3 Koffern und 6 Kartons in die USA auszuwandern, begann für mich ein Abenteuer, das ich bisher noch nicht bereut habe. Für mich begann damit ein neues Leben - über 9.000 km von meiner alten Heimat entfernt. Wenn ich heute auf das vergangene Jahr zurück schaue, kommen mir nur schöne Erinnerungen in den Kopf.
2007 was a very exiting year for me. Over a year ago, I bought a one-way ticket and decided to move to the US with only 3 suitcases and 6 boxes full a few personal belongings. For me, this was the beginning of an adventure which I didn't regret so far; it was the beginning of a new life over 6.000 miles from my old home country. Today, I can look back at many nice memories.

Das Jahr 2007 war für mich mit sehr vielen Höhen und nur einigen wenigen Tiefen verbunden. Dafür bin ich dankbar! Dankbar, dass es mir möglich war, in einer der schönsten Gegenden der Welt (zumindest für mich) ein neues, sehr schönes Leben aufzubauen, mit alten und neuen Freunden, neuem Zuhause, neuem Job und neuen Kollegen. Dankbar, dass es mir gelungen ist, trotz der teilweise sehr großen Entfernung, nach wie vor mit vielen Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben und für die zahlreiche Unterstützung. Sehr gefreut habe ich mich auch über das große Interesse an meiner Auswanderung und meinem neuen Leben hier in den USA, was ich versucht habe auf meinem Blog unter http://www.americangerman.com/ ein wenig zu dokumentieren.
Personally, the year 2007 was full of many ups and very few downs. For that, I am very thankful! I am thankful that I was able to start a new exiting life in one of the most beautiful areas (at least for me) in the world, with old and new friends, a new home, job and colleagues. I am thankful to still be in contact with many of you, although it was not always easy from the distance and for your support. I am also happy to see that many people are still interested in my new life over here and are following it on my blog at www.americangerman.com (Sorry, still only in German).

In diesem Sinne, wünsche ich allen einen tollen Start in 2008 und ein erfolgreiches Jahr!
I wish you all a great start into 2008 and a Happy New Year!

Björn

Thursday, November 22, 2007

Sunday, October 07, 2007

Tuesday, October 02, 2007

In der Zeitung ...
























Der nachfolgende Artikel erschien heute im Karriere-Teil der (noch) jungen Zeitung 20cent:


Björn Kampmann lebt seinen Traum in den USA

Björn Kampmann (34) führte ein geregeltes Leben im Süden Deutschlands. Bis er im Mai 2005 seinem Lebenstraum plötzlich ein Stück näher war: Er gewann die begehrte Greencard. Dann hieß es handeln. Er kündigte seinen Job, verkaufte sein Auto, ließ Freunde und Verwandte zurück. 20cent sprach mit ihm über diesen Schritt.

Warum sind Sie ausgerechnet in die USA ausgewandert?
Mit 16 Jahren war ich zum ersten Mal bei einer Gastfamilie in Colorado. Durch den regelmäßigen Kontakt habe ich meine Liebe für das Land entdeckt. 1998 habe ich dann auch ein Jahr dort studiert. Nach meiner Rückkehr habe ich mich sofort für die Green Card beworben. Sieben Versuche später, sprich nach sieben Jahren, habe ich schließlich gewonnen.

Als was arbeiten Sie dort?
Ich bin erst mal ohne ein Jobangebot ausgewandert. Das Risiko bin ich eingegangen. Nach drei Vorstellungsgesprächen hatte ich eine Stelle im Bereich Marketing/Kommunikation einer Firma, die biomedizinische Testgeräte herstellt. Zurzeit betreue ich den weltweiten Vertrieb zweier Produktlinien.

Gibt es Unterschiede zum Arbeitsalltag in Deutschland?
Ich glaube, die Amerikaner haben mehr Verständnis dafür, dass das Leben nicht nur aus dem Job besteht. Mein Arbeitgeber ist zum Beispiel sehr flexibel, was die Arbeitszeiten anbelangt. Da kommen Privatleben und Familie nicht mehr zu kurz. In Deutschland wird man ja teilweise schief angeguckt, wenn man nicht ganz selbstverständlich auch am Wochenende arbeitet.

Was ist toller als vorher in Deutschland?
In Kalifornien auf jeden Fall das Wetter. Dadurch kann ich das ganze Jahr über unheimlich viel unternehmen - von Surfen im Ozean bis Skifahren in den Bergen.

Welchen Tipp geben Sie anderen Auswanderwilligen?
Die Bewerbungen laufen hier natürlich ganz anders, aber abgesehen davon sollte man an sich und seine Fähigkeiten glauben und das im Bewerbungsgespräch auch auf eine freundliche Art vermitteln.

Könnten Sie sich vorstellen, wieder in Deutschland zu arbeiten?

Nur wenn mein Arbeitgeber mich für eine gewisse Zeit nach Deutschland schicken würde. Ganz zurückzugehen steht für mich außer Frage, denn der Lebenstil und die Freiheit, die ich hier genieße, gefällt mir einfach besser.

Es fragte Stefanie Pfeil.

Saturday, September 08, 2007

Mount San Gorgonio (11502 feet - 3506 Meter)

San Gorgonio mit Mary & Patrick

Hoehe: 11,502 feet - 3,506 Meter
Laenge: 16 Meilen - 26 Kilometer
Dauer: 12 Stunden
Hoehendifferenz: 5,700 feet - 1,737 Meter
Region: San Bernardino Mountains
Sonstiges: Hoechster Berg Sued-Kaliforniens

Weitere Fotos gibt es im Web-Album oder als Diashow.

Tuesday, September 04, 2007

Hitzewelle in Kalifornien

Seit nun bereits 8 Tagen wird Kalifornien von einer enormen Hitzewelle heimgesucht, die es einem fast unertraeglich macht, sich tagsueber draussen aufzuhalten. Am Wochenende erreichten die Temperaturen tagsueber 42 Grad Celsius und auch am Abend kuehlte es sich kaum ab. So waren um 20.00 Uhr immerhin noch 32 Grad Celsius zu messen. Ob im Buero, zuhause oder im Auto, ohne die in den USA sehr verbreiteten Klimaanlagen waere dies kaum auszuhalten.

Sunday, September 02, 2007

Erdbeben in Orange County

Heute um 10.29 Uhr kam es zu einem kleinen Erdbeben; fuer mich das erste spuerbare Beben hier in den USA. In ganz Kalifornien, das fuer seine seismische Aktivitaet bekannt ist, kommt es taeglich zu kleineren Beben und die Menschen hier haben sich daran gewoehnt, dass ab und zu die Erde wackelt. Mit einer Staerke von 4,7 auf der Richterskala und einer Entfernung zum Epizentrum in den Santa Anna Mountains von lediglich 50 Kilometer war dieses jedoch auch hier in Fullerton deutlich zu spueren. Es handelte sich jedech mehr um einen kurzen Stoss als um ein Beben und dauerte nicht laenger als zwei oder drei Sekunden. Nach Aufzeichnungen von Seismographen war das Beben von San Diego bis ins San Fernando Valley zu spueren.

Saturday, August 25, 2007

Thursday, August 23, 2007

Beckman Coulter Bowling

BCI Bowling

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Sunday, August 12, 2007

San Bernardino Mountain Traverse (10,691 Feet - 3,258 Meter) mit Patrick

San Bernardino Mountains mit Patrick

Gesamtlaenge: 21.2 Meilen (34.1 Kilometer)
Dauer: 14 Stunden (in 2 Tagen)
Hoehendifferenz: 3,733 - 4,737 Feet (1.138 - 1.438 Meter)
4 Gipfel: Shields Peak, 10,680 Feet (3.255 Meter), Anderson Peak, 10,864 Feet (3,311 Meter), San Bernardino East Peak, 10,691 Feet (3,258 Meter) und San Bernardino Peak, 10,649 Feet (3,245 Meter)
Gepaeck: ca. 40 Pfund (ca. 20 Kilogramm)
Sonstiges: Anstrengendste Bergtour bisher

Start: Jenks Lake Road, Angelus Oaks, Hoehe: 6,916 Feet (2.107 Meter)
Erster Tag: 8.4 Meilen (13,5 Kilometer), 8 Stunden
Uebernachtung: High Meadow Springs, Hoehe: 10,226 Feet (3.116 Meter)
Zweiter Tag: 12.8 miles (20,6 Kilometer), 6 Stunden
Ziel: Highway 38, Angelus Oaks, Hoehe: 5,912 Feet (1,801 Meter)

Weitere Fotos gibt es im Web-Album oder als Diashow.